Im Leben eines Mannes kommt einmal der Moment, an dem er sich nach etwas Frischem, etwas Unverbrauchtem sehnt. Die einstudierten Abläufe sind zu einer unaufgeregten Gewohnheit geworden. Es fehlt der Kick. Die Leidenschaft ist erloschen. Die Vertrautheit der körperlichen Nähe zur Partnerin löst nicht (mehr) dieses unbändige Verlangen aus.

Geisel der Lust: Auf dem Erregungsniveau der Sexsüchtigen

Dabei ist dieses Verlangen immer noch vorhanden. Das Knistern liegt noch immer in der Luft. Wenn man an die dauergeile Nymphomanin denkt, die sich mit ihren flotten Kurven lasziv auf deinen Schoß setzt und dich vor lauter Aufregung aussehen lässt wie einen „Schulbub“ vor seiner ersten Entjungferung.
Das Ungestüme in den funkelnden Augen der Frau, die sich einfach nimmt, was sie braucht, löst einen nie dagewesenen Adrenalinschub aus. Ein Seitensprung scheint vorprogrammiert. Die Gedanken kreisen nur noch um die neue Verführerin.

Ausgeblendet: Die eigene Beziehung und die Krankheit Sexsucht

Das Ziel hat man schon ganz klar definiert. Der Seitensprung wird die sexuell eingeschlafene Beziehung im besten Fall neu beleben. Fremdgehen ist also kein Ausrutscher, sondern die beste Therapie. Wer könnte da besser „helfen“ wie eine Frau mit unendlichem sexuellen Erfahrungsschatz.
Migräne ist für die Sexbesessene ein Fremdwort. Tabus gibt es keine. Blasen und Sperma schlucken gehört zum guten Ton. Sie steht jederzeit in sexueller Lauerstellung. Ganz anders als die eigene Partnerin, die sich in letzter Zeit nur noch vermehrt um Haushalt und Karriere gekümmert hat. Der Beischlaf mit ihr stinkt manchmal gewaltig zum Himmel, wenn sie es wieder nicht sein lassen kann beim Sex zu furzen. Oder wird zum unfreiwillig komischen Akt. Manche Sexstellungen sind wohl einfach der Brüller.
Vom Mann, der gefühlt nach Stunden nicht zum Höhepunkt kommt, ganz zu schweigen.

Bilder der Frau: Ein Armutszeugnis für den Mann

Der Reiz kurz mal von der verbotenen Frucht zu naschen, übt in dieser Phase eine magische Anziehungskraft aus. Die Illusion von der dauergeilen „Schlampe“ verdrängt den Bezug zur Realität. Die Realität sieht nämlich so aus: gewisse Launen der weiblichen Natur gehören zu einem psychisch gesunden (Beziehungs-) Alltag dazu. Eine emotionale Ausgeglichenheit beinhaltet viel mehr das Potential sein Sexualleben auf ein neues Level zu heben. Man muss nur offen darüber reden.
Mit dem geschickten Ausweichmanöver zum Seitensprung degradiert man(n) die Frau nur wieder in die Rolle, die sie von der Gesellschaft angehaftet bekommen hat: häufig wechselnde Sexualpartner bei der Frau entsprechen dem Klischee der Schlampe. Der Mann, der dies zur eigenen Befriedigung ausnutzt, ist der Held.

Teufelskreislauf Sexsucht

Niemand stellt dir da die Frage: bist du nymphoman? Sexsucht existiert bei beiden Geschlechtern. Im Vordergrund steht aber auch hier wieder die Frau, die einen völligen Kontrollverlust über ihr Sexualleben erlangt hat. Emotionale Bindungen kann sie nicht eingehen. Der Geschlechtsverkehr ist das Mittel zum Zweck, um die eigenen psychischen Probleme zu betäuben. Der Alltag mit all seinen Herausforderungen überfordert die Frauen. Wie eine Droge verschafft das Schäferstündchen da kurzfristige Linderung. Risiken beim schnellen Quickie beispielsweise am Arbeitsplatz mit den daraus resultierenden Folgen werden falsch eingeschätzt. Die Sucht bringt finanzielle Schwierigkeiten mit sich, genauso wie den Erhalt eines geordneten Lebens.

Die persönliche Entscheidung für die Sexsüchtige

Man(n) müsste eigentlich bedenken, was die schnelle sexuelle Befriedigung mit einer Nymphomanin in ihr auslöst. Wer Nymphomanie nicht als Leid (an-) erkennt, sieht auch nicht, dass er mit seinem egoistischen Anspruch auf schnellen Sex den Leidensdruck derjenigen erhöht. Das manifestiert sich im schlimmsten Fall auch in der Unfähigkeit einen Orgasmus zu bekommen.
Wer dennoch nicht widerstehen kann, muss gezielt nach einer Sexsüchtigen Ausschau halten und sich für ein Sextreffen verabreden. Das geht natürlich nirgendwo besser als in den Weiten des Internets. In speziellen Foren oder auf Erotikportalen bekennt sich vielleicht die ein oder andere zu ihrer Sucht. Anderenfalls hilft auch eine Kontaktanzeige. Suche Nymphomanin lautet das Stichwort.
Eins sollte man sich nämlich merken: eine „Dorfmatratze“ und eine nymphomanisch veranlagte Person sind noch lange nicht dasselbe. Auch wenn sich bei beiden was im Kopf abspielt…